Unser Finkenberg
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Der rostige Puch
Klage eines Hochsitzes
Hexenritt zum Finkenberg
Das Kussmund-Lied
Ming Sprooch, Georg Meidt
Kenderzick
Die Müller-Lieder
Ernst Moritz Arndt meint
Milena M. und der Drache
zur Hauptabteilung -->
Ironimus meint dies.
Der Hexen acht, zur Mitternacht
bei Mondesglanz zum Hexentanz,
am Finkenberg gehn sie zu Werk
.
Auf dem gruenen Fußballfeld
entfaltet sich die Hexenwelt.
Als erste naht die vom Proprorz der fremden Bürger dieses Orts
und weil ihr Rheinisch gar nicht fein, fegt sie den Hexentanzplatz rein.
Es landen dann mit Saus und Braus:
die Hüpfmamsell vom Opernhaus,
die Tanzmarie vom Beueler Zoch
und "Haschmichfix" vom Bonner Loch
.
Zwei Hexen, noch recht jung und frisch,
sind hergesandt vom Straßenstrich.
Die siebte Hex- nicht zu erkennen,
drum kann ich ihre Zunft nicht nennen.
Die Blonde, die am Rathaus startet,
erscheint als Letzte- wie erwartet-
hat einen Besen- Marke Blitz-
und reitet ihn im Damensitz.
Und ihrer Haare blonder Schopf
loreleyert um den Kopf.
Der Kunststoffrasen-unbelebt-
derweil mit Zyanid verklebt-
wird von den wilden Hexenweibern
getestet mit entblößten Leibern.
Dann wird der Kunststoff unumwunden
"gut" für den Straßenstrich befunden.
Sie schwingen sich auf ihre Besen.
Bald ist es, als ob nichts gewesen.

Ein Lichtreflex !
Die siebte Hex
ich seh´s genau.
Gott hilf meiner armen Seele,
ist meine Frau
......die Gabriele.
Nach einer Stund in dieser Nacht
ist der Hexenrat vollbracht.
Nun nimm denn Schicksal deinen Lauf.
Der Teufel drückt sein Siegel drauf.